Am 07.10.2020 besuchten wir die Fakultät für Architektur am Stammgelände der TU in München, direkt gegenüber der alten Pinakothek.
Aufgrund von Covid-19 fand unsere Exkursion fast komplett im Freien statt, dennoch bekamen wir faszinierende Einblicke in die Welt der Architektur.
Nach einer kleinen Einführung durch Frau Feinweber und Frau Zettelmeier in die Architektur und ihre Fachbegriffe erhielten wir eine Führung über das Stammgelände der TU. Während dieses Rundgangs machten uns die Mitarbeiterinnen der TU auf die architektonischen Besonderheiten der Gebäude und Außenanlagen aufmerksam.

Quelle: Leonie Trojahn und Louisa Mölm
Quelle: Leonie Trojahn und Louisa Mölm

Die meisten Gebäude stammen aus verschiedenen Epochen, was sich an den unterschiedlichen Baustilen und Fassaden gut widerspiegelt. In den Siebzigern beispielsweise wurden die Hörsäle noch ohne Fenster gebaut. Wegen der dementsprechend schlechten Lichtverhältnisse und Belüftungsmöglichkeiten werden diese heute noch gerne “Schlafsäle” genannt. Anschließend wurden wir in kleinere Gruppen eingeteilt, um vor Ort anhand des TU Hauptgebäudes und des Auditoriums Maximum eigenständig Raumforschung zu betreiben. Das uns schon im Vorfeld des Fakultät-Besuchs zu Verfügung gestellte Material (Erklärungen zu allgemeinen Begriffen der Architektur sowie ausführliche Fragebögen) half uns bei der architektonischen Analyse der betrachteten Gebäude. Wir untersuchten die beiden Gebäude hinsichtlich verschiedener Aspekte, wie beispielsweise der Nachhaltigkeit, der Sinneseindrücke und des Außenraums. Nach einer Stunde Arbeitszeit, in der die Kleingruppen die beiden Gebäude jeweils alleine erkundeten und nach den verschiedenen Kriterien der Fragebögen bewerteten, präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse. Hierbei stellten wir unter anderem fest, dass Glas nicht immer leicht zu durchschauen ist, sondern gerade im Tageslicht das genaue Gegenteil bewirkt. Architekten machen sich dies zu Nutze, genauso wie mit der Wirkung von unterschiedlichen Gerüchen, Farben und Materialien Räume zu gestalten.

Wir beendeten unseren Rundgang an der Mensa und verabschiedeten uns von Frau Feinweber, nachdem sie uns noch über das Architekturstudium informierte. 

Anschließend ging es zum zweiten Teil unseres Tagesprogramms und wir erhielten eine weitere Stunde Englisch-Bewerbungstraining bei Frau Dr. Muth. Wir korrigierten gegenseitig unsere CVs, die wir Zuhause geschrieben hatten, und besprachen mögliche Verbesserungen, um unsere Kenntnisse und Fähigkeiten bestmöglich bei einer Bewerbung zu präsentieren. Danach übte jeder EInzelne ein Bewerbungsgespräch mit besonders kniffligen Fragen, welches wir anschließend hinsichtlich der Antworten und Körpersprache beurteilten und Verbesserungsvorschläge gaben. Der Nachmittag war sehr hilfreich für zukünftige Bewerbungssituationen.

Für diesen abwechslungsreichen und spannenden Tag möchten wir uns im Namen des gesamten TUM-Kollegs bei Frau Feinweber und Frau Zettelmeier von der Fakultät für Architektur bedanken. Wir haben eine neue Sichtweise auf Gebäude gewonnen, insbesondere auf die vielen Gedanken und Details, die in den meisten Gebäuden um uns herum stecken, die uns im Alltag bislang nicht aufgefallen sind.
Außerdem bedanken wir uns bei Frau Dr. Muth für den wieder sehr hilfreichen und informativen Englisch Kurs, in dem wir unsere Kenntnisse über Bewerbungen, nicht nur im englischsprachigen Raum, weiter erweitern konnten.

Leonie Trojahn und Louisa Mölm