Im Rahmen unseres siebten TUM-Tages, besuchten wir am Mittwoch den 13.11.2013 die Fakultät für Mathematik in Garching – zum zweiten Mal. Dieses Mal waren wir mit unserem Mathe Lehrer Herr Schröpel unterwegs, welchen wir unter den bereits bekannten, bestaunten und vor allem berutschten parabelförmigen Röhren gegen 9:45 Uhr trafen.

Auf dem Programm stand für diesen Vormittag die Besichtigung des ix-Quadrats.

Dies ist ein Museum der Mathematik innerhalb gleichnamiger Fakultät, dessen einziger Raum – wie der Name bereits sagt – die Form eines Quadrats besitzt und in dem „Mathematik zum Anfassen“ ausgestellt und erklärt wird.

(Quelle: Google Bilder)

Um 10:00 Uhr wurden wir im ix-Quadrat begrüßt und erhielten den Auftrag für fünf Minuten alles ersteinmal „auszuprobieren“. Das heißt wir durften aktiv die ausgelegten Formpuzzle zu lösen versuchen und uns mit besonderen Spiegeln vertraut machen.

Danach startete die eigentlich Führung, wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt und bekamen einen Einblick in die Welt der Symmetrie, der Platonischen Körper, der Triple Spiegel und des Galton’schen Bretts durch zwei Studenten vom Team des ix-Quadrats. Es wurden Fragen geklärt wie: Was ist Spiegelung ? , Was sind „beautiful angles“ ? und Wann erfolgt eine „saubere“ Spiegelung ?

Nach der Mittagspause gegen 12:45 wurden wir dann von Herrn Dr. Frank Himstedt abgeholt und bekamen von ihm einen äußerst eindrucksvollen Vortrag über ein bestimmtes Gebiet der angewandten Mathematik: Verschlüsselung. Wir erfuhren dass bereits Julius Cäsar seine Nachrichten verchlüsseln ließ, durch eine bestimmte Substitutionschiffrierung, wobei jedem Buchstaben im Alphabet ein um 3 Stellen des Alphabets verschobener Buchstabe zugeordnet wird. Dieses Verschlüsselung ist jedoch sehr einfach zu „knacken“ und Sender und Empfänger müssen sich auf eine Verschlüsselung einigen, weshalb heutzutage meistens eine sogenannte public key Verschlüsselung genutzt wird. Diese basiert auf extrem großen Primzahlen und der euler’schen Funktion, wodurch sie äußerst schwer zu entschlüsseln ist. Anwendung findet diese Art der Chiffrierung beim online banking oder auf Chipkarten.

So zeigte uns Herr Himstedt wie stark Verschlüsselung auf Mathematik basiert.

Zum Abschluss informierte uns er uns noch über Themen für mögliche Forschungsarbeiten im Bereich der Mathematik wie zum Beispiel die Gestaltung eines Stundenplans oder die Entwicklung eines speziellen Navigationssystems.

Gegen 14:45 Uhr endete unser zweiter Besuch der Fakultät für Mathematik.