Wissenschaftstag 2017

Gauting

Am 08. Februar lud das TUMKolleg 2015/2017 wieder zum alljährlichen Wissenschaftstag ans Otto-von-Taube Gymnasium nach Gauting.

Nach einer herzlichen Begrüßung der Zehntklässler und der auswärtigen Gäste durch die Moderatoren Tim und Charlotte, stellten wir uns erst einmal vor und berichteten von unseren Erfahrungen während des Studium Generale, also unseren Besuchen bei verschiedenen Fakultäten und Partnerunternehmen, bevor wir uns alle für Lehrstühle entschieden hatten und unsere Forschungsarbeiten schrieben. Einige dieser Arbeiten wurden anschließend ausführlich vorgestellt, wobei das Spektrum von Anpassen von Schnittmustern über die Entwicklung von Boxengassenequipment und Passwortspeichern bis hin zur Messung des Hörvermögens von Jugendlichen reichte.

Ebenso breit gestreut wie die Forschungsarbeiten waren unsere Praktika, welche über die ganze Welt verteilt waren und auch bei Unternehmen aus verschiedenen Industriebereichen stattfanden. So zum Beispiel in Shanghai bei dem Münchner Präzisionskettenhersteller iwis oder auf der anderen Seite der Erde bei einem Architekturbüro im Silicon Valley.

Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler in diversen Workshops auch selbst aktiv werden. Dabei hatten sie unter anderem die Chance, beim Workshop Produktentwicklung digital in einem Programm einen Handyhalter zu entwerfen und dann mit einem 3D-Drucker zu drucken. Ebenso spannend war die Möglichkeit in einem weiteren Workshop selbst gefertigte Objekte in einem Windkanal zu testen.

Nachdem der bisherige Tag eher technisch fokussiert war, bot der letzte Teil auch einen Einblick in biologische und chemische Bereiche. So hielt Prof. Dr. Thomas Cremer einen Vortrag über die evolutionären Wurzeln menschlichen Verhaltens. Anschließend erhielten die Anwesenden durch den Alumnus Philip Baur eine Einblick ins Unileben. Der Chemie Student berichtete über seinen Werdegang nach dem TUM-Kolleg, und sein Studium an der TU und in Turin.

Abschließend bot ein kleiner Empfang, so wie die Ausstellung der Plakate unserer Forschungsarbeit, die Möglichkeit weitere Fragen zu stellen und rundete so den Tag ab.

Von Charlotte Günther, Paula Löcherer und Patrik Schäffler

Fotos: Anna Lena Welter, Lyn Effing, Lukas Reindl, Katrin Lison