Der Mittwoch an der TUM startete um 10:00 Uhr und wurde damit eingeleitet das wir von Andreas Kratzer begrüßt wurden, der uns anschließend in ein Physik Labor führte. Dort wurden wir über den Entwicklungsstand der Automobilindustrie in Bezug auf Wasserstoffautos informiert.

Nachdem wir die sehr theorielastige Phase beendet hatten, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe beschäftigte sich mit den Eigenschaften eines Elektrons, wobei sie sich mit der Frage: „Wie wird ein Elektron durch ein Magnetfeld abgelenkt?“, auseinandersetzten.

Unsere Gruppe erforschte die Funktionsweise einer Brennstoffzelle, bei der wir den vorher erzeugten Wasserstoff (gasförmig) in elektrische Energie, mit Hilfe der Brennstoffzelle, umgewandelt haben. Dies stellte sich während des Versuches als sehr komplex heraus. Was unter anderem an den komplizierten Schaltkreisen beim Versuchsaufbau lag.

Nach der ausgiebigen Mittagspause wurden wir durch verschiedene Sicherheitssysteme geführt bis wir den eigentlichen Forschungsreaktor erreichten. Dort wurde uns erst, in kleinen Gruppen, von dem Besucherfenster aus der Reaktorraum gezeigt und allgemeine Informationen über die Forschung und den Aufbau des Reaktors erläutert. An diesem Tag war leider ein Besuch der Experimenthalle nicht möglich, da zur betreffenden Zeit Wartungsarbeiten am Reaktorraum liefen. Im Gegenzug durften alle, die das 16.Lebensjahr vollendet hatten, zu den Versuchsaufbauten und sich anhand von Beispielen ein Einblick in die Forschungsthemen zu sichern. Nach dieser sehr informativen Phase machten sich alle nach einem weiteren tollen Uni-Mittwoch langsam auf den Rückweg durch die Sicherheitsschleusen.

 

Frederic Deuke, Paul Windisch