Analyse und Vergleich von drei alpinen Hütten

von Anna Würfl


Januar 2014

DIE ARBEIT IST ABGEGEBEN!!! :)
Endlich… Wobei ich die Mittwoche an der Universität vermissen werde!

Ich habe die letzten Tage in den Ferien hart daran gearbeitet und die Arbeit am 8. Januar abgegeben. Insgesamt war es eine ganze Kiste: 3 Modelle, die Arbeit, ein Heft mit den Grundrissplänen und die CD mit allen Plänen und allem im PDF-Format. Nun bin ich erleichtert, dass alles geklappt hat.
Fertig! :) Ich muss mich allerdings bei ganz vielen Menschen bedanken! Allen voran Stefan Imhof, der als Architekturstudent mich sehr unterstützt hat. Meinem Betreuer genau so viel Dank! Ich hatte eine wunderbare Zeit am Lehrstuhl! Tja, und da sind viele Weitere wie meine Eltern, Verwandeten, Freunden und Lehrern denen ich danke!


Dezember 2013

Wie erwartet war der Dezember ein sehr stressiger Monat in dem ich viel für meine Arbeit getan habe.
Ende November war das letzte Modell der Hütten, die Neue Regensburger Hütte, immer noch nicht fertig. Das lag daran, dass die Ansichten fehlten und ich so viel mit Hand zeichnen und viel berechnen musste, um den Modellbauplan zu erstellen. Im Dezember habe ich also an drei Mittwochen von früh bus spät an diesem Modell gearbeitet. Währenddessen habe ich schon Sequente meiner Arbeit geschrieben. Allerdings war dies nicht viel, da die vielen Klausuren im Dezmeber nicht viel Zeit für die Forschungsarbeit ließen.
Ende Dezmeber jedoch stieg der Druck und dadurch auch die Seitenanzahl meiner Arbeit. Der erste Tag der Ferien war sehr produktiv. Genau wie der Rest der Ferien. Wie jeder (zumindest denke ich das) habe ich gelernt, dass eine bessere Zeitplanung wohl stressfreier wäre. Aber hinterher ist man immer schlauer.


Oktober 2013

Es ist viel Zeit vergangen seit meinem letzten Bericht durch unser Auslandspraktikum, den Sommerferien und die Studienfahrt. Es ist vieles passiert bei meiner Forschungsarbeit.
Vor allem beim Modellbau gibt es Fortschritte. Ich habe inzwischen zwei Modelle ganz fertig und bin gerade bei dem Bau des dritten und Letzten. Das Modell der Monte-Rosa Hütte habe ich schon vor den Sommerferien vorbereitet. Nach den Ferien habe ich so nur noch die einzelnen Teile zusammenfügen müssen.
Das Brandenburger Haus habe ich inzwischen auch schon nachgebaut. Durch die Ansichten die ich von dem Hüttenwirt erhalten hatte, hatte ich eine schöne Vorlage für das Modell. Das Acetonieren der Hüttenwände war wie immer ein langwieriger Prozess, doch finde ich die Ergebnisse noch besser als bei der Monte-Rosa Hütte.
Nun fehlt nur noch das Modell der Neuen Regensburger Hütte. Durch den Schüleraustausch nach Japan habe ich leider etwas Zeit verloren und konnte so das Modell noch nicht fertig stellen. Ich habe leider keine Ansichten dieser Hütte und muss diese noch zeichnen was ebenfalls zu einem Zeitverzug führt, doch sollte ich die Hütte bis Mitte November nachgebaut haben.


Juni 2013

Mit der Abgabe meines Exposés ist ein weiterer Monat verstrichen. Ich habe inzwischen schon zwei Modelle von der Monte-Rosa Hütte gebaut.

Mit den Plänen in Vectorworks (CAD – Programm) konnte ich einen Modellbauplan für einen Volumenbau herstellen. Für das Modell habe ich Graupappe besorgt und aus dieser nach dem Bauplan ein Modell hergestellt. Man sieht an diesem Modell aber lediglich die Form der Neuen Monte- Rosa Hütte, nicht Fenster oder andere markante Merkmale.

Außerdem habe ich weiterhin versucht die Pläne der anderen Hütten zu besorgen und viele Mails verschickt. Auch habe ich weiter Fachbücher gelesen.

Am 27.6 war die Abgabe des Exposés, in dem wir den Stand unserer Arbeit festhalten sollten. Ich habe dafür auch viel Zeit investiert und mich mit Stefan I. beraten über das genaue weitere Vorgehen. (Ergebnisse siehe Exposé)

Diesen Mittwoch, 3.7., habe ich ein weiteres Modell der Monte-Rosa-Hütte gebaut. Ebenfalls aus Graupappe unterscheidet es sich im Aussehen. Ich habe mithilfe von Aceton die Fassade auf die Außenseite acetoniert und so Augenmerk auf die Fenster gelegt.

Das Modellebauen macht mir viel Spaß, ich hoffe nur, dass ich die Pläne der anderen Hütten demnächst erhalte.


Juni 2013

Ich habe das Exposé über meine Forschungsarbeit fertiggestellt.


Mai 2013

Schon wieder ein Monat vorbei in dem viel passiert ist. Ich habe nach vielem Mail schreiben und anrufen, die Grundrisse und Schnitte der drei Hütten besorgen können und brauche nun nur noch zwei, drei weitere Grundrisse. Aber erst einmal von Anfang an.

Nachdem ich also viel über Hütten recherchiert habe, hab ich zusammen mit meinem Betreuer Max und Stefan die finale Auswahl getroffen:

Die Monte – Rosa – Hütte,
die (alte) Regensburger Hütte
& das Brandenburger Haus

Ich habe Hüttenwirte, Geschäftsstellen des DAV, Architektenbüros und so weiter angeschrieben und angerufen, um mir Grundrisse und Pläne zu besorgen. Das war nicht immer einfach, denn nicht jeder konnte mir die Pläne aushändigen, weil sie zum Beispiel jemand anders gehörten und so weiter.
Letzte Woche nun konnte ich weiter machen, da ich einen Großteil der Pläne nun habe. Ich wurde in ein Zeichenprogramm namens Vektorvox eingewiesen und zeichne da nun die Pläne nach, um dann Modelle daraus bauen zu können. Das ist ein wichtiger Teil der Analyse.

Spaß machen tut es immer noch, obwohl mir das Zeichnen jetzt viel mehr taugt, als Mails zu schreiben.


April 2013

Bei allen Fakultäten die wir uns angeschaut haben, fand ich irgendetwas interessant, was meine Wahl etwas schwierig gemacht hat. Doch nach einiger Überlegung wurde mir klar, dass die Architektur mich am meisten interessiert. Darum habe ich mich bei Professor Nagler am Lehrstuhl für Gebäudetechnik und Entwurfsmethodik beworben – und wurde auch genommen.

Bei meinem Bewerbungsgespräch mit Hr. Prof. Nagler haben wir auch gleich schon einmal grob ein Thema besprochen, nämlich dass ich DAV – Hütten sowohl analysiere als auch einen Entwurf einer Hütte kreiere. Als begeisterte Bergsteigerin hatte ich also mein Traumthema gefunden.

Eine Woche später hatte ich meinen ersten Arbeitstag. Ich wurde Hr. Zitzelsberger vorgestellt, der mein Betreuer für das nächste Jahr an der Uni sein wird. Er ist nicht nur super nett, sondern hilft mir auch viel weiter. Er hat mir gleich einmal die Fakultät genau gezeigt und mit mir in der Bibliothek nach geeigneter Fachliteratur gesucht. Das war nicht einfach, da mein Thema recht ausgefallen ist. Trotzdem haben wir im Laufe der Zeit recht viel gefunden. Ich habe immer noch nicht alle Bücher durch und er werden eher mehr als weniger. Aber dafür ist es auch echt interessant.

In den letzten Wochen habe ich dann noch einen Studenten, Stefan, kennen gelernt, der mich ebenfalls unterstützen wird und es auch schon sehr getan hat. Ich habe eine Auswahl von DAV-Hütten getroffen und schon ein paar bestimmt, die ich vergleichen und analysieren werde. Zur Zeit treffe ich noch die finale Auswahl und versuche Pläne, Grundrisse und Gebäudeschnitte zu bekommen.

Insgesamt kann ich bis jetzt nur sagen, dass es mir viel Spaß macht und ich die richtige Wahl getroffen habe bezüglich Forschungsarbeit.