Entwicklung des PyRaTe Passwortspeichers: Hardware und Kommunikation

Zusammenfassung:
Die steigenden Geschwindigkeiten und Leistungen von Computern spielen auch Kriminellen
in der vernetzten Welt in die Hände. Methoden, die pro Sekunde mehrere Millionen Male
ein verschlüsseltes Passwort zu erraten versuchen und die noch vor wenigen Jahren in diesen
Ausmaßen undenkbar waren, sind unter Angreifern mittlerweile weit verbreitet. Um diesem Trend
entgegenzuwirken, müssten als logische Konsequenz Passwörter an Komplexität zunehmen. Dies
führt jedoch oft dazu, dass die neuen, vorerst scheinbar sicheren Passwörter kaum mehr zu merken
sind. Um dieses Problem umgehen zu können, behilft man sich mit Passwortmanagern. Diese
sind jedoch oftmals nicht für mehrere Geräte verwendbar, da durch Synchronisierung auf einen
Server die Sicherheit kompromittiert werden könnte. Also entwarfen wir ein hardwarebasiertes
und somit portables Gerät, das zwischen Computer und Tastatur angeschlossen werden kann
und Passwörter speichern, erzeugen und ausgeben kann. Ich beschäftigte mich insbesondere
damit, die dafür benötigte Hardware zusammenzustellen und die Kommunikation zwischen den
Elementen zu ermöglichen. Dafür nutzte ich unter anderem in Eigenarbeit erstellte Programme
in drei verschiedenen Programmiersprachen, Bash, Python und C++; sowie zwei Bauteile, einen
Raspberry Pi und einen Teensy.