Katja Schymanski

Katja Schymanski

Werner-Heisenberg-Gymnasium

 

Titel der Forschungsarbeit: Experimentelle Untersuchungen zum Einfluss des Mischungsverhältnisses unterschiedlicher OME-Diesel-Blends auf die Rußneigung

Fakultät: Fakultät für Maschinenwesen

Lehrstuhl: Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen

Betreuung: Alexander Gelner

Abstract der Forschungsarbeit

Polyoxymethylendimethylether (OME) sind synthetische Kraftstoffe, welche aus Kohlenstoffdioxid und Wasser hergestellt werden. Dadurch ist ein geschlossener Kohlenstoffdioxidkreislauf möglich, was OME zu einem klimaneutralen Ersatz für Dieselkraftstoffe macht. Zudem verbrennt OME rußfrei. Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Beimischung von OME zu Diesel interessant. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Zusammenhang zwischen dem Anteil an OME in Diesel und der Rußneigung zu bestimmen. Dazu erfolgt einerseits die Ermittlung des Threshold Soot Index (TSI) über den Rauchpunkt, andererseits Abgasmessungen an einer an die Rauchpunktmessung angelehnten Versuchskerze. Die Abgasmesstechnik, ein Micro Soot Sensor nach photoakustischer Methode und ein Kondensationspartikelzähler, bestimmen die Rußmasse und die Partikelanzahl.

Der TSI verläuft bis 80 % OME in Diesel annähernd linear abfallend, ab 90 % OME ist eine Bestimmung des Rauchpunktes nicht mehr möglich. Bei geringen OME-Anteilen bis 5 % OME gibt es mehr kleine Partikel als bei reinem Diesel. Ab 35 % OME in Diesel nimmt sowohl die Partikelmasse als auch die Partikelanzahl ab. Ab 65 % OME entspricht die Partikelmasse der Umgebungsreferenz, während sich die Partikelanzahl ab 90 % OME in dieser Größenordnung bewegt.