Am Mittwoch, den 20.1.2016, haben wir das ix-quadrat in der Fakultät für Mathematik in Garching besucht.

Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine hatte zuerst eine kleine Führung durch das ix-quadrat und die andere hat währenddessen „Stickbombs“ gebaut, danach haben beide getauscht. Am Nachmittag hatten wir dann einen Vortrag zur Anwendung von Mathematik bei Optimierungsproblemen.

Stickbombs sind Strukturen die aus Holzstäbchen, oder in diesem Fall Zungenspateln, gebaut sind. Ein Spatel muss je drei Berührungspunkte mit anderen Spateln haben, dann kann man etwas stabiles daraus bauen. Zieht man jedoch einen Spatel heraus, kollabiert die ganze Struktur, meist explosionsartig. Uns wurden einige an sich stabile Grundstrukturen, die man beliebig oft aneinanderreihen kann, für diese Stickbombs gezeigt und wir durften daraufhin eigene bauen, die wir dann am Ende alle verbunden haben und dann auf einmal „gesprengt“ haben.

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Bei der Führung haben wir erst einen groben Überblick über das ix-quadrat bekommen und eine Erklärung des Namens der auf viele Dinge anspielt. Einerseits ist der Raum ein Quadrat mit 9 Metern Seitenlänge, andererseits ist x eine bekannte Variable aus der Mathematik. Nach dieser Einführung durften wir selbstständig die Ausstellungstücke des ix-quadrat ansehen und Aufgaben zu Spiegelung, Platonische Körper, Symmetrie und vielem mehr bearbeiten.

Am Nachmittag hat uns dann Herr Michael Ritter, vom Lehrstuhl für Angewandte Geometrie und Diskrete Mathematik, einen Vortrag über die Mathematische Seite von Optimierungsproblemen gehalten. Er hat uns zum Beispiel die Algorithmen und deren Effektivität vorgestellt die in Navigationssystemen benutzt werden um den kürzesten Weg zu ermitteln.

Jan Eckert und Pascal Danner