Wie üblich klappert das neue TUMKolleg im ersten Halbjahr eine Fakultät der TU nach der anderen ab. Am vergangenen Mittwoch folgte dann die Fakultät für Informatik.

Der Tag begann dabei mit einer Einführung in die Methoden der Informatik und des Projektaufbaus, bevor das Kolleg dann in drei konkurrierende Gruppen gespalten wurde. Das Ziel: Jede Gruppe sollte eine Android-App für Smartphones entwickeln, die dann am Ende des Tages einem Kunden vorgestellt wurde. Die App sollte dabei in der Lage sein, das Display des Telefons hell aufleuchten lassen; Eine Möglichkeit für Gruppen sich in großen Räumen/Hallen zu versammeln. Jedes Team bestand dabei aus vier Spezialisten, einem Programmierer, einem Projektleiter, einem Verantwortlichen für die Qualitätssicherung, sowie einem Designer. Nach einer kurzen Schulung für die einzelnen „Spezialisten“ galt es dann, unter großem Zeitdruck die App zu entwickeln.

Jeder Spezialist hatte dabei, typisch in der Informatik, seine eigene Aufgabe: Die Projektleitung war für die Organisation verantwortlich, die Konzept/Designabteilung für ein funktionsfähiges Konzept, welches der Programmierer dann in die Tat umsetzte. Die Qualitätssicherung war u.a. auch für eine abschließende Präsentation verantwortlich, die am Ende dem Plenum vorgestellt wurde.

Die Ergebnisse mussten bereits nach zwei Stunden präsentiert werden, wobei sämtliche Gruppen in der Lage waren, bis dahin eine voll funktionsfähige App zu entwickeln. Alle Gruppen konnten dabei die genannte Voraussetzung („Die App färbt das Display weiß“) sogar übertreffen und bauten z.B. verschiedene Farben ein. Sämtliche Präsentationen waren überzeugend und informativ.

 

Informativ war auch der Tag an der Informatik-Fakultät. Obwohl es sich um einen der längeren Besuche handelte, waren sämtliche Schüler begeistert dabei, was sich auch in den Endergebnissen äußerte. Ein spannender, aber auch spaßiger Tag für alle Beteiligten.

 

Max Hösel, TUM11