Nach einer kurzen Anreise zur Fakultät für Maschinenwesen im Forschungszentrum Garching wurden wir sehr nett begrüßt und bekamen erst einmal einen allgemeinen Überblick über die Fakultät für Maschinenwesen und den Lehrstuhl Produktentwicklung.
Unter anderem wurden uns die Studienangebote und einige Studentenprojekte wie zum Beispiel ein Roboter, der dazu entwickelt wurde, den Studenten den Kaffee an ihren Arbeitsplatz zu bringen, vorgestellt.
Im Anschluss daran, haben wir noch ein kleines Warm-Up gespielt,  dessen Ziel es war, mit Hilfe von einigen Blättern Papier und Klebeband eine Coladose auf einem Turm so zu platzieren, dass diese den maximalen Abstand zum Boden hatte. So konnten wir vereinfacht sehen, wie schwer es ist, ein Projekt in kurzer Zeit und mit nur begrenztem Material zu verwirklichen.
Nach dieser kleinen Auflockerung haben wir dann einen Vortrag von einem Studenten gehört, der vor drei Jahren auch am TUM-Kolleg teilgenommen hatte. Zuerst hat er uns etwas über seine Forschungsarbeit erzählt,  diese  vorgestellt und uns wichtige Tipps dazu gegeben. Auch auf seine ersten zwei Studienjahre ist er ausführlich eingegangen und hat uns die Studienfächer im Studiengang Maschinenbau nähergebracht.
Danach haben wir noch die dazugehörige Werkstatt und ein paar TUMKollegiaten der 12. Jahrgangsstufe besucht und uns ihre wissenschaftlichen Arbeiten erklären lassen.
Nach der Mittagspause sind wir dann gestärkt in den Lehrstuhl für Energiesysteme gegangen. Auch dort haben wir einen Einblick in die Arbeit und Forschung bekommen. Zum Beispiel wie eine Turbine funktioniert, wie man aus Erdwärme Strom gewinnen kann und wie man biologische Stoffe am umweltfreundlichsten  verbrennt.
Als Letztes waren wir dann noch im Lehrstuhl für Mikrotechnik und Medizintechnik  und haben uns dort verschiedenste Geräte, die zur Unterstützung der Ärzte entwickelt wurden, angeschaut. Darunter war zum Beispiel ein Bohrer, der dem Zahnarzt helfen soll, genau den Punkt zutreffen, an dem gebohrt werden  soll.
Da hier auch viel mit dem 3D-Drucker gearbeitet wird, bekamen wir zum Schluss auch noch einen kurzen Vortrag, über die Einsatzmöglichkeiten.
Nach einer kurzen Feedback Runde und Verabschiedung ging es dann auch schon wieder nach Hause. Insgesamt ist es ein sehr interessanter und  informativer Tag gewesen.